Das Training beginnt sozusagen schon beim Eintreten in das Dojo. Mit einer Verbeugung an der Schwelle stimmen sich die Trainierenden auf das Training ein. Trainiert wird Aikido auf Matten, genannt Tatamis. Die Schuhe werden am Mattenrand abgestellt bevor diese betreten wird. Danach erfolgt die Begrüßung, im Kniesitz. Mit einer gegenseitigen Verbeugung der Trainierenden bezeugen diese ihren Respekt füreinander und sichern dadurch den ÜbungspartnerInnen achtsames Handeln zu. Eine kurze Meditation, ( jap: mokusho ) um den Alltag hinter sich zu lassen rundet das Begrüßungsritual ab. Bevor das eigentliche Training beginnt erfolgt ein ca 20 minütiges Aufwärmprogramm bei dem Beweglichkeit, Kraft, Koordinationsfähigkeit und Ausdauer geschult wird. In Anschluss daran erfolgt „Fallschule“. Hier wird das richtige Abrollen nach verschiedenen Seiten geübt. Beim eigentlichen Training wird die jeweilige Technik vom Übungsleiter gezeigt und erklärt. Im Anschluss daran üben die Trainierenden im Regelfall zu zweit abwechselnd mit unterschiedlichen PartnerInnen. Alter, Graduierung und Geschlecht spielt hier keine Rolle. Alle trainieren immer mit allen. Im Wesentlichen werden unterschieden Hebel- und Wurftechniken geübt. Die ÜbungspatrnerInnen stehen sich hier in Grundstellung (jap: „kamae“) gegenüber. Fortgeschrittenere üben zum Teil auch im Kniesitz. Auch festgelegte Übungsformen, „kata“ genannt sind Teil des Trainings. Ein Teil des Aikidotrainings ist auch der Umgang mit dem „jo“ (Stab), „bokken“ (Holzübungsschwert) sowie „tanto“ (Holzübungsmesser). Hierzu gibt es weitere Artikel. Zum Abschluss des Trainings gibt es noch eine Verabschiedung. Mit gegenseitigem Verbeugen bezeugt man nochmals den Respekt den Trainingspartnerinnen gegenüber und bedankt sich für das gemeinsame Üben.